Über uns

Geschrieben von Maja Fiesler

Jedes Team und jeder Verein hat seine ganz persönliche Geschichte.

Mittlerweile können wir uns mit Stolz „Historia-Film e.V.“ nennen, aber ...

Wie ist es eigentlich dazu gekommen?

Florian Scurtu im Jahr 2005

Die Idee, eigene Kriegsfilme zu drehen, liegt schon in der Kindheit unseres Regisseurs und Gründers Florian Scurtu. Schon in jungen Jahren interessierte er sich sehr für Geschichte. Neben seiner Leidenschaft für Geschichte zeigte Florian auch eine außerordentliche Affinität zur Computertechnik, was ihm ermöglichte, seine Forschungen und sein kreatives Schaffen weiter zu vertiefen. Er begann, zahlreiche Dokumentationen zu geschichtlichen Themen zu schauen und sich intensiv damit auseinanderzusetzen. Auch im Unterricht begeisterte er Lehrer sowie Mitschüler mit seinem Wissen.

Mit Erreichen der Volljährigkeit fing er an, Kriegsfilme zu sehen und sein Wissen damit zu verknüpfen. Bald kannte er nahezu jeden Film dieses Genres und mit der Zeit kam die Frage auf: „Wie kann ich selbst geschichtsgetreue und hochwertige Filme produzieren?“ Dieser Gedanke ließ ihn nicht mehr los und er begann, sich intensiv mit hochqualitativer Filmproduktion zu beschäftigen. Bei den Kriegsfilmen, die er anschaute, „hat eine Gehirnhälfte den Film genossen und die andere hat sich mit der Fragestellung einer eigenen Produktion beschäftigt“. Über sich selbst sagt Florian Scurtu: „Ich war schon immer ein Mann mit Sinn für Ästhetik und Künste, deshalb bin ich nebenberuflich Fotograf geworden.“ Durch das Interesse an Militärgeschichte und seine Fähigkeiten im Umgang mit technologischen Werkzeugen lernte er den jetzigen Protagonisten, Co-Regisseur und „Requisitenmeister“ Alexander Roos kennen, der ebenfalls hervorragendes Wissen über Geschichte, Militär, Antiquitäten und vor allem Ausrüstung mitbringt.

Der Initialfunke

Der alles entscheidende Initialfunke, eigene Filme zu produzieren, sprang über, als Florian voller Faszination den Film „U-571“ geschaut hatte. Entschlossen und hochmotiviert stand er von der Couch auf, griff zum Telefon und rief Alexander Roos an. Er begann das Telefonat mit dem Satz: „Mein Freund, wir produzieren ab jetzt unterhaltsame Kriegsfilme mit Kontext der Bildung und dem Erleben von Geschichte“. Sofort war Alexander gleichermaßen begeistert von der Idee und sie begannen mit der Ausarbeitung des ersten Teils: „Mission One: Rendezvous“.

Die Inspiration

Als Inspiration für das erste Projekt diente das Videospiel „Medal of Honor: Underground“. Unter anderem die Hauptcharaktere des Spiels „Manon Batiste“ und ihr Bruder „Jacques Batiste“, dargestellt von Annabelle-Sophie Scherer und Alexander Roos, wurden in die Filmreihe übernommen, welche nach dem ersten Level „Mission One“ benannt ist. Am Anfang der Ausarbeitung des Projekts vereinbart Annabelle einen Termin mit dem Oberbürgermeister der Stadt Pirmasens, Markus Zwick. Der Termin verlief sehr positiv. Herr Zwick ist begeistert von der Idee, einen Film in Pirmasens zu drehen und nach der Einholung der Dreherlaubnis in Pirmasens, spielt Markus Zwick sogar als Komparse im ersten Film mit. Die Euphorie innerhalb des Teams ist so groß, dass wir von Woche zu Woche „Quantensprünge zur Erweiterung der Möglichkeiten“ machen.

Die französische Widerstandskämpferin Manon Batiste 

Es wurde professionell

Die Begeisterung war so groß, dass die Gruppe innerhalb eines Jahres von den ursprünglich drei Gründungsmitgliedern auf mittlerweile über 40 Mitglieder expandiert ist. Wir legen großen Wert auf Details und verfügen über einen Regisseur, einen Co-Regisseur, eine Writerin, eine Visagistin, zwei Filmer, einen Tontechniker, einen eigenen Schneider, IT-Techniker, Sethelfer, Transportmittel, einen Requisitenmeister und alle dazugehörigen Requisiten wie zum Beispiel legale Filmwaffen und Uniformen. Hinzu kommt der exklusive Zugang zu bestimmten Bunkeranlagen sowie weitere Drehlocations, Mündungsfeuereffekte, welche computergesteuert konstruiert werden, und typischer „Kriegsfilmlook“, beispielsweise durch ein düsteres Farbsetting.

Während der Dreharbeiten und ein Bild aus dem Westwallbunker (Drehort)

Vereinsgründung

Aus einer dreiköpfigen, hobbymäßigen Filmgruppe ist ein Verein mit konkreten Zielen geworden: „Der Zweck des Vereins ist die gemeinnützige Förderung der geschichtlichen Bildung bei Zuschauern und Mitgliedern durch filmische Darstellungen und Kreationen.“ (Historia-Film e.V. Satzung §2 (2))

Wir haben uns auf die Produktion von qualitativ hochwertigen, geschichtsgetreuen, unterhaltsamen und authentischen Filmen spezialisiert. Wir lassen nichts unversucht, um dem Zuschauer das bestmögliche Filmerlebnis zu bieten. Von Woche zu Woche machen wir Fortschritte in Technik, Regie und Schauspielkraft.

Wir hoffen, dass wir einen klaren Einblick in unsere Geschichte und hinter die Kulissen bieten konnten.